Samstag, 22. Dezember 2007

christbaum schmuecken


dankeschoen fuers reinschauen. dankeschoen fuer die kommentare.

dankeschoen und die besten wuensche.

feliz navidad. happy new year.

fertig lustig



bangkok, die zweite


wieder in bangkok. 36 stunden rumluemmeln und shoppen.

auf was ich mich wirklichwirklich jetzt schon freue, sind kalbgsleberstreichwurst auf fuenfkornbrot. oder eine bratwurst vom vorderen sternen, mit goldbuerli und diesem senf, der dem geniesser endlich aufzeigt, wo die stirnhoehlen wirklich liegen. oder "e gueti, feini zuepfe" (berndeutsch) mit butter und nutella. dazu ein delizio-kaffee (ich weiss...) und parisiennes. geill.

aber zu allererst gibts ein fondue chinoise bei ruth und wolfgang. hihi.

Donnerstag, 20. Dezember 2007

ko und koh


die letzten entspannungsuebungen und braeunungsphasen sind nun endgueltig angebrochen. ich schwinge mich hier von bungalow zu bungalow. erst war ich zweieinhalb tage auf koh chang (most delicious food so far), wo ich mich auch endlichendlich von meinen reisegefaehrten lackodingsbums trennen konnte, und nun geniesse ich koh samet. mit tuerkisfarbenem meer, weissem sand und dem gorillablauarsch aus bisher luzern und bald zuerich.

heieiei. ich bin kurz vor dem knock out und taumle nur noch. in vier tagen fliege ich in eine andere jahreszeit und mein altes leben zurueck. freu mich riesig aufs militaer anfangs januar (wallisfuckingwallis, minus 27 grad celsius), auf die jobsuche und spaeter dann auf die wohnungssuche. schoene denn.

Donnerstag, 13. Dezember 2007

angkor what?















angkor wat. der weltweit groesste tempelkomplex (und spielplatz) - sofern es irgendwo noch einen gibt, der bisher noch nicht entdeckt wurde. staubige pfade, dauersingende insekten, heissfeuchte luft und dschungelartiges hochgewaechse: zwei tage lang bewegten wir uns auf den spuren von lara croft. herrlich mystisch.



Dienstag, 11. Dezember 2007

travelling














i arrived in siem reap tonight. the final destination of my journey comes closer. i'm tired of travelling - it isn't easy at all. it's really hard work. just for fun, i calculated during a boring busride my hours of travelling of my whole trip.

7 hours by motorbike
29 hours by ferry or slowboat
32 hours by train
78 hours by plane
303 hours by bus















just for you, to share my time of suffering as well. don't be jealous - stay in your hometown and enjoy normal life...

Montag, 10. Dezember 2007

phnom penh


das erste mal, dass ich einen post nach der aktuellen destination betitle. nicht gerade originell, ich weiss. aber mir gefaellt der name des ortes.

kambodscha ist eher wieder wie laos. und wohl typisch hier ist, wie freundlich, froehlich und entspannt die leute hier sind - obwohl dies das wohl aermste land ist, welches ich in suedostasien durchquere.

kulinarisch ist kambodscha delikat diversifiziert: von ausserordentlich gutem italian food bis frittierten vogelspinnen, gegrillten kakerlaken oder gesottenen froeschen kriegt man hier alles.

lachend herumrennende kids sind tabsueber aktiv im alltag integriert und beleben die strassen auch nachts. leider waren diese zu schnell fuer meine kamera. somit poste ich zum leidwesen aller einen weiteren sonnenuntergang.

Donnerstag, 6. Dezember 2007

gruesse aus hcmc













einen schmutzli gibt es hier nicht. dafuer war ich heute so frech, mir ein poulet-cordon-bleue zu bestellen. der hoehepunkt des tages war es definitiv. soweit bin ich schon.

endlich sind wir in ho chi minh city oder saigon, wie auch immer, angekommen und haben somit auch den regen hinter uns gelassen - sehr feucht und warm hier. erneut nahmen wir 26 stunden todesfahrt im bus auf uns. die fahrer hier donnern ueber die strassen, als wenn sie dringend die naechste toilette aufsuchen. selbstverstaendlich benutzen maenner hier keine toiletten - zumindest auf busfahrten nicht. in den letzten acht tagen sassen wir 74 stunden im bus. der absolute irrsinn.

aber nun sind wir hier und gehen uebermorgen auf den mekong und crossen die cambodian boarder nach phnom penh. ich fuer meinen teil freue mich riesig auf angkor wat und auf den sueden thailands. ich fuer meinen teil bin fertig mit der sozialistischen republik. schluss mit dem irren gehupe auf den strassen, schluss mit nudelsuppe mit rindfleisch ohne wuerze, schluss mit behinderten bussen, schluss mit spielfilmen, die von einer einzigen frauenstimme synchronisiert sind, schluss mit den infiltrierten franzoesischem gebaeck, schluss mit "scuseme - buysomething! heee! hello, buysomething." und vor allem schluss mit den verhaeltnismaessig nicht so freundlichen vietnamesischen gesichtern. wenn ich zum beispiel eine fuer 40 dollars angepriesene sonnenbrille fuer 4 dollars kaufen will, machen die eine fresse, als haetten sie den kleinen zeh beim naechtlichen toilettengang im dunkeln heftig angeschlagen und schicken mich mit zischlauten begleitet zurueck auf die strasse. was denn? let's bargain - for good luck!

Mittwoch, 5. Dezember 2007

tapfere schneiderlein













nach zwei tagen auf dem holzkutter in halong bay, anscheinend wurde auch hier eine james-bond-sequenz gedreht, liessen wir uns in hoi an schicke huellen aus edler wolle schneidern. das musste leider sein. random local kids halfen uns bei der ueberbrueckung der wartezeit.

Freitag, 30. November 2007

bekanntschaften fuenf


bevor die zwei huebschen mir teils schon bekannten swiss girls mir das feiern zuercher art wieder beibrachten, hing ich nur mit balis bad boy rum. tropisch warm und schoen war die zeit - und lazy.











in laos stiessen wir auf zwei kanadierinnen und zwei laute, lustige kerle von den kanarischen inseln. fuerte loco. ein herzliches wiedersehen gabs ueberraschenderweise in saigon.






van basten und van persie waren es dann, mit welchen wir in hanoi ein zimmer teilten. auf dem weg gegen sueden und dann ueber kambodscha richtung thailand konnten wir ein paar mal abklatschen.

hunting the dong














hanoi ist pulsierend. jede und jeder jagt dem dong (die waehrung hier) nach und hupt sich durch die uebervollen strassen. diese stadt ist elektrisierend - aber anders als rio de janeiro oder bangkok. "same, same - but different." (wird in thailand und laos wie eine zweite grussfloskel eingesetzt. chch. die leute hier sind sehr agil und arbeitsam. ueberall wird gebaut. das alles hier erinnert mich an einen riesigen ameisenhaufen. wie ameisen schleppen die menschen hier riesige pakete auf ihren ruecken oder auf ihren motorrollern.

heute nacht besuchen wir die vietnamesische version der muppet-show. soll auf dem wasser sein. und morgen dann gehts an die halong bay. sweeeet.

Donnerstag, 29. November 2007

gooood morniiing vietnaaam!


bevor der trip in luang prabang startete, stand ich fruehmorgens auf und kitzelte die einbeinigen moenche. hihi. nach den darauf folgenden elf stunden busfahrt goennten wir uns rund zehn stunden pause in vientiane/laos. alsdann sitzten wir uns bereits wieder in einem bus 24 stunden lang die aersche platt. ein irrsinn: ein dreifach synchronisierter (alles von einer frauenstimme gesprochen) c-movie loeste sich mit vietnamesischer folklore ab. ausserdem hupte der fahrer zehn mal die minute. mannmannmann. mein riesenurlaub geht langsam aber sicher zu ende und ich verbringe meine zeit in komischen verkehrsmitteln.














kaum in hanoi (i like this place already) angekommen, gab es dann auch gleich ein vietnamesisches fondue auf der strasse. feinifeini.

Montag, 26. November 2007

der grosse, braune mekong


nach einem kurzen aufenthalt in bangkok (sehr cool), wo sich echt tausende von jungen reisenden aufhalten (auch der hamburger aus australien lief mir morgens um zwei uhr in die arme), fuhren wir mit dem bus nordwaerts nach chiang mai (schoene fightnight) bevor wir nach einem tag nur weiter bis chiang khong zur laotischen grenze rasten.















danach liessen wir uns von einem boot zwei tage lang auf dem riesigen mekong nach luang prabang tuckern. diese fahrt auf dem fluss unterstrich erneut: je langsamer das reisen, desto reicher das erlebnis. der tourismus hier hier in laos steckt noch immer in kinderschuhen (vielleicht schon etwas groesseren) und die menschen hier sind nicht nur freundlich, sondern auch sehr entspannt.

in kuerze wird dann auch entschieden, ob es direkt nach hanoi, vietnam oder erst nach kambodscha zum angkor wat geht. dieses asien macht definitiv lust auf mehr, ist aufregend, macht spass, das essen schmeckt prima und alles ist cheap, cheap, cheap.

Sonntag, 18. November 2007

after sunset

maybe this might sound weird for you back home - freezing on face and fingers while you go to work. but i have to complain: i'm tired of beaches, the sea seems to be just annoying and i can't see one more sunset. i know you feel now very sorry for me.


i had a really lazy balinese lifestyle over here: drinking coffee and eating a banana-pancake after getting up (anytime), smoking a lot of cigarettes, surfing, eating fish and rice with hands, sleeping after lunch, reading, driving around with my motorbike and watching sunsets, eating fish and rice with hands again, playing cards and loosing money, drinking ice-tea... it's a hard life: sometimes it isn't easy at all, i mean, to decide what should be next.

but now, i'll drop out of bali and bangkok will be next. i'm looking forward to some action. (read the following part like a speaker is opening a boxfight) let's get ready to rumble in the jungle!

Donnerstag, 15. November 2007

minus ein pijama

war heute mit meinen balinesischen freunden auf dem land. untergrundmaessige hahnenkaempfe waren angesagt. fresh. da gings killermaessig ab. beim wetten habe ich jedoch, oh wunder, nur verloren.

a propos verlieren: ich bin ja nicht selten etwas zu entspannt und lasse mein zeugs liegen - oder bin halt einfach unlucky. die minusdinger hier in chronologischer reihenfolge:

- lieblingspijama, zweiteilig, schweizer hersteller (la paz)
- strandtuch (byron bay)
- reisewecker (piepst wahrscheinlich noch immer noch auf fraser island)
- camouflage-surfshorts (agnes waters)
- azurblaues traegershirt, migros (airlie beach)
- echt prima taschenlampe von transa (cairns)
- schweizer-armee-taschenmesser (haben sie mir ganz ueberraschend am flughafen abgenommen)
- digitalkamera inklusive zwei-giga-chip (siehe post "chili auf gili")
- sonnenbrille, migros (liegt vor gili trawangan auf meeresgrund)

keine gewaehr auf vollstaendigkeit. ausserdem reise ich ja noch rund sechs wochen. en schoene denn...

Mittwoch, 14. November 2007

chili auf gili

jusque ici, tout va bien. jusque ici, tout va bien... kamera in lombok weg. fuck. fuckfuckfuck. diese pisser. nun ja. trotzdem konnte ich mit fremder hilfe doch noch ein foto knipsen. war auf gili trawangan. in einer stunde hat man die insel abgelaufen. da gibts nur pferdewagen, fahrraeder, fiese pilze und mieses gras. alles nix fuer mich. da es keine wellen gab, musste ich tauchen gehen.


wie es mir sonst so geht? habe noch immer einen nassen und brennenden arsch. ich will ja immer brav authentisch essen, am besten irgendwo am strassenrand - darum. und auf dem scheisshaus hier gabs kein toilettenpapier, dafuer aber eine duschbrause.

die gute nachricht: bali gefaellt. hab mir inzwischen eine schicke braeune gezogen, gehe wieder surfen, spiele mit meinen balinesischen freunden karten oder wir halten grillfeste ab, ich rauche waehrend dem tippen vor dem schirm und die zwei naechte mit den zuercher festnudeln waren eine wahre freude (partypics der partychicks werden nachgereicht). und ausserdem habe ich nun eine viel bessere kamera. aetsch.