Sonntag, 30. September 2007

i survived!


the death road on a death row...

well done lan airlines: sitze leider noch immer in la paz - aber nun kostenlos in einem palast mit fuenf sternen (99 usd die nacht), weil die seppis den flieger nach santiago ueberbucht haben. mañana...

Freitag, 28. September 2007

es fliesst noch viel wasser

eben: bin nach dem foz do iguaçu (en castellano: cataratas del iguazú) in brasilien mit dem taxi nach paraguay gefahren und habe mich von da ueber asuncion, cochabamba und santa cruz nach la paz verschoben - alles im flugmodus. ich werde in wenigen tagen den kontinent wechseln und verlasse suedamerika mit zwei weinenden augen. den kontinent wechsle ich nur so gott will: mache morgen mit dem mountainbike el camino de la muerte - the death road. von 4650 auf 1300 meter ueber meer innerhalb von 70 km - das ergibt ein schoenes gefaelle auf sehr unebener strasse. immer wieder stuerzen menschen von der strasse und sterben: durchschnittlich 15 stueck pro jahr. oollleeeeh! vielleicht ist dies ja mein letzter eintrag.

hier also das viele wasser. ah ja, am garganta del diablo hab ich noch angelina jolie getroffen.





nachtrag eins


dieses foto entdeckte ich einen monat nach dem ereignis auf einer cd-rom. es ist eines meiner lieblingsbilder und enstand waehrend der dreitaegigen raftigtour auf dem apurimac in peru. im hintergrund sieht man die inkabruecke, welche fuer die dreharbeiten von indiana jones eingesetzt wurde. ganz ehrlich.

kommt ganz gross: an dieser stelle indies titelmusik summen und die augen schliessen...

Mittwoch, 26. September 2007

fear and loathing in rio de janeiro


sorry for talkin dirty: but i'll beg my balls - rio fuckin de janeiro must be the most beautyful and energetic city on this planet. i really felt in love! at night on the street, during the day at the beach or in the one and only maracana (fluminense vs botafogo 2:0) - samba and caipirinhas where ever you are. that shit drove me almost insane...






Mittwoch, 19. September 2007

adrian and the animals of the pantanal









bonito es bonito

natuerlich wurde auch mein zweiter flug von santa cruz nach puerto suarez gecancelled. so tuckerte ich halt mit dem zug zwanzig stunden lang vom oekonomischen herzen boliviens nach brasilien. dass ich durch die fluggesellschaft 80 usd und zwei tage verloren habe, wurde dabei zur nebensache. eventualplanung ist hier ein standardprozess. hohoooh.


ich verbrachte nach der ankunft in brasilien drei tage im pantanal und machte einen auf mogli: jagte anacondas und fischte piranhas. doch dem gebuehrt selbstverstaendlich ein eigenes bildkapitel...


nun schwitze ich noch in bonito (schnorcheln), fahre nach campo grande und fliege dann in den naechsten stunden nach rio de janeiro (jesus) und spaeter dann nach iguazu (wasserfall) bevor es zurueck nach la paz geht. mannmannmann - immer wieder vollgas.

Montag, 10. September 2007

bekanntschaften zwei

sitze gerade in santa cruz fest. deshalb also der zweite doppeleintrag. wegen zuviel wind wurde der flug vertagt. die wichser. also noch nix brasilien und noch immer bolivien. dafuer ist es hier schoen tropisch. bin von 3500 ueber meer und 15 grad bei 450 hoehe und feuchten 32 grad angelangt. geilo.


mit zwei australiern hing ich in copacabana rum. aber berichten kann ich ueber die beiden leider nicht viel. ich hab deren englisch kaum verstanden. deshalb sind sie auch nur ganz klein in der mitte von hinten auf dem bild. hihi.


those five students from ecuador - almost five of them were students - showed me that the japanese not the most cam-friendly kind of human species are. but they showed me as well, that "quarenta" an exciting ecuadorian cardgame is. for sure i learned it fast, showed them where "de bartli de moscht holt" and screamed twice in a minute "tomaah!!" (was die freude ueber einen 2-punkte-stich verbal untermalte).

da war da dieser rund siebzigjaehrige deutsche in la paz. besser, dass ich von dem kein bild habe... das nachfolgende teilgespraech hat sich tatsaechlich am fruehstueckstisch zwischen uns ergeben - nach nur zwanzig sekunden sichtkontakt:

"how are you? deutsch? komm setz dich hier hin! jaah - setz dich doch. gerade erst angekommen?"
"ja, schon..."
"ich war ja schon ueberall auf der welt. komme gerade erst aus bogota. wollte mich mal wieder so richtig freificken..."
"oh."
"jaja, du kannst gut lachen: bist noch jung und schoen. wie lang bleibst denn?"
"aso ein tag. weil..."
"quatsch! und dann? nach brasilien? ha! ich hatte da schon zweimal den lauf einer knarre im gesicht. so!! (krasse handbewegung) ich war ja voll betrunken und stoned mit ner kleinen am strand, weisste. deshalb hab ich immer zwanzig dollar im sack. wo gehstn noch hin?"
"thailand und so..."
"jaajaaaah. da hasste das ganze programm. kambodscha ist die jakobskroenung - da kannste richtig geill abkiffen. aber geheimtipp von mir: geh vorher hier in bolivien noch nach santa cruz, da wose den ché gevara abgeknallt ham, da ham die weiber soone titten und noch richtige aersche."
"oh."
"jetz hoer mir doch mal zu! la paz istn dreck dagegen... echt."


mit einem brasilianer bin ich in la paz ein benefizspiel zwischen den staedtischen teams the strongest vs bolivar schauen gegangen. tigre bzw. the strongest gewann 2:1. so war es etwa auch mit der kommunikation zwischen dem brasilianer und mir: zwei saetze miteinander gesprochen und einen davon verstanden. chch.

bolivianitos



Sonntag, 9. September 2007

weisses meer

nach einem abstecher im sehr herzige-relaxten, bolivischen copacabana bin ich in uyuni gelandet. dort befindet sich das groesste salzmeer der welt. uyuni bedeutet "platz der lasttiere". die ersten bilder zeigen weshalb...











doch vorher wollte mir die ausreisebehoerde von peru einen strich durch die rechnung machen. der einreisestempel in lima war irrtuemlicherweise (!) mit april datiert. ich bin also seit einem halben jahr in peru. hoho. doch als tourist muss man sich von entwicklungslaendern ab und zu in den hintern poppen lassen. nach einigem diskutieren und fuer 10 usd drueckte der beamte beide augen zu und liess mich durch. chch.


in bolivien wurde es nun richtig preiswert. hier bezahlt man fuer waren und dienstleistungen nur noch die haelfte von dem in peru. eine uebernachtung kostet nun nur noch 5 usd und ein essen 2 usd.













nun bin ich in la paz, was auch ganz nett ist. morgen fliege ich nach puerto suarez, welches nahe an der brasilianischen grenze liegt. uiuiuiiiih. ich habe mir erlaubt, mich mit diesem flug fuer die letzten vier tage zu entschaedigen. ich war naemlich eine nacht 12 stunden von la paz nach uyuni im bus - sieben davon waren der reinste schuettelbecher. dann gings mit dem jeep (der fahrer hat uns zwei tage lang die gleichen drei bolivianischen liebeslieder hoeren lassen. mannmannmann) durch die wueste und in dieser nacht hab ich mir den arsch abgefroren. gehoert dazu. genauso wie drei tage nicht duschen, fuenf tage die gleichen socken und so weiter. und nach den zwei tagen desert storm gings wieder in den bus nach la paz. mein arsch ist nach rund 40 stunden schuettelsitzen quadratisch. hurrray.


ach ja: laessig wie ich bin, erlaubte ich mir ein paar freche moves auf dem salz - man hat ja immer noch ein bisschen hiphop im blut. smoke em out - nigga!

Dienstag, 4. September 2007

bekanntschaften eins

mieses wetter und zur ueberbrueckung der wartezeit auf den bus nach bolivien generieren nun halt zwei eintraege am selbigen tag. pardon.

ach ja, bevor ich zu den menschen komme... hin und wieder gibt es kleine entschlussfassungsuebungen, so dass ich mein hirn auch mal wieder aktiviere. brasilien gesellt sich als neues reiseziel hinzu! wegen zuviel zeit, zuviel geld (jaja), dem amazonas, den caipis und dem samba.

leider hat es mein hausarzt nicht ganz gerafft. obwohl ich ihn dreimal auf eine gelbfieberimpfung hinwies, meinte dieser, dass dies nicht notwendig sei. item. die planaenderung generierte das nicht unwesentliche problem, dass ich wahrscheinlich nicht mehr aus brasilien ausreisen koennte oder ich einer der 30000 menschen bin, die jaehrlich an gelbfieber sterben!

so i finally went to the hospital of cusco. i hope, it was the last time as well - its a labyrinth! after a few runs (i felt like a figure of kafka)i putted me in a crowd of peruan guys, dropped almost one hour later into a room and explained in bad spanisch, that i need an injection and a yellow card cause of the amazonas. they pushed with a smiling face some liquid in my arm and gave me that card - for free! crazy...


nun zu den bisher nennenswerten menschen. da war in buenos aires dieser verrueckte typ aus dem berner seeland. der will doch tatsaechlich in zwei jahren ganz suedamerika mit dem velo abfahren. mannmannmann.

der kerl aus buenos aires mit dem haarschnitt wie der junge maradona brauchte nichts mehr als seine gitarre und das palermohouse. eher so echli easy halt...

in cusco trugen mich zwei kopenhagener rockstars. zu denen gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. ich treff die affen in brasilien wieder. dann wird die partynacht wie die damalige in cuscos downtown zusammen mit dem langen germanen mindestens so gut. rocknrohooll!!


machupicchu - oder auf den spuren des inca tupac amaru




naja, das weltwunder muss man sich halt einfach anschauen. doch allzu grossen spass macht diese cashcow nicht. der achtjaehrige pablito zeigte anno 1911 die verlorengeglaubte inkastadt in den bergen einem amerikanischen entdecker. seither locken die ruinen immer mehr touristen an. die zugfahrt dahin kostet 75, der eintritt usd 23. aber egal... inca tupac amaru der erste verteidigte das indigene reich vor den spaniern im sechzehnten jahrundert mit stil. soviel zur geschichte, das muss reichen.

im hintergrund des fotos im postkartenstil sieht man den zuckerhutartigen wayanapicchu, welchen man tatsaechlich erklimmen kann. auf der spitze sollte man jedoch eher schwindelfrei sein.

nach acht tagen cusco bekommt man den koller und hier ist alles ein wenig zu anglophon. inca kola und hamilton-zigaretten sind zwar sehr geniessbar, aber trotzdem... deshalb gehts diese nacht mit dem bus nach copacabana in bolivien, mitten im titicacasee. olleeeh!

Samstag, 1. September 2007

apurimacs moskitos





eine kleine tour im apurimac, dem beschuetzenden fluss des inka-territoriums, passte herrlich. tolles klima und delicious food - sand im schlafsack und improvisiertes klo inklusive. das einfache leben in der wildnis waehrend der dreitaegigen raftingtour gefiel...

"haven't you seen those rocks and the whole scenery? amazing!"

einzig die israelischen gruppen und die us-amerikaner gehen einem nach einem halben tag auf die eier. und die moskitos sind hier einfach zu schnell: trotz des exzessiven sprayens von adaequatem gegenmittel und langen kleidern kann ich vier stiche im gesicht, rund dreissig am oberkoerper und stolze 50 pro bein zaehlen.

"you know, i mean, it's just awesome?"