Freitag, 30. November 2007

bekanntschaften fuenf


bevor die zwei huebschen mir teils schon bekannten swiss girls mir das feiern zuercher art wieder beibrachten, hing ich nur mit balis bad boy rum. tropisch warm und schoen war die zeit - und lazy.











in laos stiessen wir auf zwei kanadierinnen und zwei laute, lustige kerle von den kanarischen inseln. fuerte loco. ein herzliches wiedersehen gabs ueberraschenderweise in saigon.






van basten und van persie waren es dann, mit welchen wir in hanoi ein zimmer teilten. auf dem weg gegen sueden und dann ueber kambodscha richtung thailand konnten wir ein paar mal abklatschen.

hunting the dong














hanoi ist pulsierend. jede und jeder jagt dem dong (die waehrung hier) nach und hupt sich durch die uebervollen strassen. diese stadt ist elektrisierend - aber anders als rio de janeiro oder bangkok. "same, same - but different." (wird in thailand und laos wie eine zweite grussfloskel eingesetzt. chch. die leute hier sind sehr agil und arbeitsam. ueberall wird gebaut. das alles hier erinnert mich an einen riesigen ameisenhaufen. wie ameisen schleppen die menschen hier riesige pakete auf ihren ruecken oder auf ihren motorrollern.

heute nacht besuchen wir die vietnamesische version der muppet-show. soll auf dem wasser sein. und morgen dann gehts an die halong bay. sweeeet.

Donnerstag, 29. November 2007

gooood morniiing vietnaaam!


bevor der trip in luang prabang startete, stand ich fruehmorgens auf und kitzelte die einbeinigen moenche. hihi. nach den darauf folgenden elf stunden busfahrt goennten wir uns rund zehn stunden pause in vientiane/laos. alsdann sitzten wir uns bereits wieder in einem bus 24 stunden lang die aersche platt. ein irrsinn: ein dreifach synchronisierter (alles von einer frauenstimme gesprochen) c-movie loeste sich mit vietnamesischer folklore ab. ausserdem hupte der fahrer zehn mal die minute. mannmannmann. mein riesenurlaub geht langsam aber sicher zu ende und ich verbringe meine zeit in komischen verkehrsmitteln.














kaum in hanoi (i like this place already) angekommen, gab es dann auch gleich ein vietnamesisches fondue auf der strasse. feinifeini.

Montag, 26. November 2007

der grosse, braune mekong


nach einem kurzen aufenthalt in bangkok (sehr cool), wo sich echt tausende von jungen reisenden aufhalten (auch der hamburger aus australien lief mir morgens um zwei uhr in die arme), fuhren wir mit dem bus nordwaerts nach chiang mai (schoene fightnight) bevor wir nach einem tag nur weiter bis chiang khong zur laotischen grenze rasten.















danach liessen wir uns von einem boot zwei tage lang auf dem riesigen mekong nach luang prabang tuckern. diese fahrt auf dem fluss unterstrich erneut: je langsamer das reisen, desto reicher das erlebnis. der tourismus hier hier in laos steckt noch immer in kinderschuhen (vielleicht schon etwas groesseren) und die menschen hier sind nicht nur freundlich, sondern auch sehr entspannt.

in kuerze wird dann auch entschieden, ob es direkt nach hanoi, vietnam oder erst nach kambodscha zum angkor wat geht. dieses asien macht definitiv lust auf mehr, ist aufregend, macht spass, das essen schmeckt prima und alles ist cheap, cheap, cheap.

Sonntag, 18. November 2007

after sunset

maybe this might sound weird for you back home - freezing on face and fingers while you go to work. but i have to complain: i'm tired of beaches, the sea seems to be just annoying and i can't see one more sunset. i know you feel now very sorry for me.


i had a really lazy balinese lifestyle over here: drinking coffee and eating a banana-pancake after getting up (anytime), smoking a lot of cigarettes, surfing, eating fish and rice with hands, sleeping after lunch, reading, driving around with my motorbike and watching sunsets, eating fish and rice with hands again, playing cards and loosing money, drinking ice-tea... it's a hard life: sometimes it isn't easy at all, i mean, to decide what should be next.

but now, i'll drop out of bali and bangkok will be next. i'm looking forward to some action. (read the following part like a speaker is opening a boxfight) let's get ready to rumble in the jungle!

Donnerstag, 15. November 2007

minus ein pijama

war heute mit meinen balinesischen freunden auf dem land. untergrundmaessige hahnenkaempfe waren angesagt. fresh. da gings killermaessig ab. beim wetten habe ich jedoch, oh wunder, nur verloren.

a propos verlieren: ich bin ja nicht selten etwas zu entspannt und lasse mein zeugs liegen - oder bin halt einfach unlucky. die minusdinger hier in chronologischer reihenfolge:

- lieblingspijama, zweiteilig, schweizer hersteller (la paz)
- strandtuch (byron bay)
- reisewecker (piepst wahrscheinlich noch immer noch auf fraser island)
- camouflage-surfshorts (agnes waters)
- azurblaues traegershirt, migros (airlie beach)
- echt prima taschenlampe von transa (cairns)
- schweizer-armee-taschenmesser (haben sie mir ganz ueberraschend am flughafen abgenommen)
- digitalkamera inklusive zwei-giga-chip (siehe post "chili auf gili")
- sonnenbrille, migros (liegt vor gili trawangan auf meeresgrund)

keine gewaehr auf vollstaendigkeit. ausserdem reise ich ja noch rund sechs wochen. en schoene denn...

Mittwoch, 14. November 2007

chili auf gili

jusque ici, tout va bien. jusque ici, tout va bien... kamera in lombok weg. fuck. fuckfuckfuck. diese pisser. nun ja. trotzdem konnte ich mit fremder hilfe doch noch ein foto knipsen. war auf gili trawangan. in einer stunde hat man die insel abgelaufen. da gibts nur pferdewagen, fahrraeder, fiese pilze und mieses gras. alles nix fuer mich. da es keine wellen gab, musste ich tauchen gehen.


wie es mir sonst so geht? habe noch immer einen nassen und brennenden arsch. ich will ja immer brav authentisch essen, am besten irgendwo am strassenrand - darum. und auf dem scheisshaus hier gabs kein toilettenpapier, dafuer aber eine duschbrause.

die gute nachricht: bali gefaellt. hab mir inzwischen eine schicke braeune gezogen, gehe wieder surfen, spiele mit meinen balinesischen freunden karten oder wir halten grillfeste ab, ich rauche waehrend dem tippen vor dem schirm und die zwei naechte mit den zuercher festnudeln waren eine wahre freude (partypics der partychicks werden nachgereicht). und ausserdem habe ich nun eine viel bessere kamera. aetsch.

Montag, 5. November 2007

with brahma, vishnu and shiva













wie bereits schon mal erlebt, falle ich nach einem kontinentenwechsel kurzfristig gerne in ein kleines loch. und da die zeit am der ostkueste australiens zudem alles andere als einsam war, mutierte dies zu einem grossen graben. um da wieder heraus zu kommen, habe ich mich entschieden, nach langen gespraechen mit einheimischen und sorgfaeltiger selbstanalyse, mich dem hinduismus etwas eingehender zu widmen. wie lange das dauern wird, kann ich leider noch nicht genau sagen.

ich bin somit fuer die naechste zeit mal weg vom fenster. ich wuensche euch auf diesem weg fuer die zukunft alles liebe. auf wiedersehen - in diesem, oder im naechsten leben.

Sonntag, 4. November 2007

balli balli

...oder wie hiess die quizshow des deutschen fernsehens aus den achtzigerjahren mit hans rosenthal schon wieder? "meine meinung, das war sptizeeehh." egal.

nach einer random letzten nacht in cairns - wild, lustig und mit fruehmorgendlichem schwumm in den crystal cascades - gings ueber sydney nach denpasar, bali. diesen netten umweg habe ich quantas zu verdanken. thja, so ist es ja manchmal auch im wahren leben so: erst zwei schritte zurueck treten, damit man drei vorwaerts machen kann.


endlich kann man wieder kultur erleben, surfen, lecker essen - letzteres fuer 10000 rupien, was rund einem franken entspricht - und ueberall rauchen. sogar im internetcafe. und alle balinesischen typen rauchen. sogar auf dem motorroller klebt denen eine kippe auf der lippe. crazy. und die einheimischen hier sind sooo nett, sowas habe ich ja noch nie erlebt. muss wohl mit dem hinduismus oder der sonne zu tun haben...

konversation mit einer balinesin: "you italy?" - "nono, switzerland." - "ahaah... australia?" - "noooh australia, europe." - "aaaaaahh, europe... switzaland big island?" - "no, switzerland no island." - "no island??? city?" - "small country with few cities, yes." - "how many people?" - "seven millions." - "seven millions? aahahahahahah. switzaland very small island."


selbstverstaendlich musste sich der hautic nun auch noch ein eigenes brettchen kaufen. nach dem fruehstueck rolle ich taeglich mit dem board unter dem arm durch kutas strassen und draenge mich durch den verkehr an die beach.